Straßenfest – ein voller Erfolg!

Auch die Tombola war ein voller Erfolg! Der Vorstand der IG Hahnwald e.V. möchte sich auf diesem Wege noch einmal sehr herzlich für die zahlreichen und tollen Sachpreise für die Tombola des diesjährigen Straßenfestes bedanken!

Unser besonderer Dank geht an: Metro Köln-Godorf, reforce, Cölner Hofbräu P. Josef Früh KG, 1. FC Köln, NTP New-Tech-Products Handels GmbH, agence Werbeagentur, Asmuth Optik, Aura Luis Dias, auto finish, B8lich Concept Store, Barilla, Benetton, Bruckmann, Buchhandlung Köhl, DM Markt, Douglas, Engel & Völkers, Fältchen Helene Bongartz, Fressnapf, Gammersbach, Gebäudereinigung Sandra Raffs, Getränkemarkt Rudi Föhmer, Gödde GmbH & Co. KG, Golf City, Heidenescher, Holtmann`s 4 Jahreszeiten, Hotel Alt-Rodenkirchen, Jonen Optik, Juwelier Behrendt, Kaiserbahnhof Brühl, Kistentoyfel, Klamöttchen, Lasertag – King of Laser, Lolli Queen GmbH & Co. KG, Maternus Aportheke, Parfümerie Tappert, Perlenkunst, Pakie Mode, Primordial Germany GmbH, Reisswolf, Safran Gewürzbasar, SchokoLaden, Schokoladenmuseum, Schreibwaren Keller, Schuster Wölfer, Shedas Medical, Spirituosen Oebel, Sport Engels, Stoff + Stein, Voggenreiter Verlag GmbH und viele mehr!

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Mit Ihren Sachspenden und Gutscheinen konnten wir auch dieses Jahr wieder ein buntes Gewinnsortiment zusammenstellen. Innerhalb von drei Stunden waren alle Lose verkauft und wir konnten den glücklichen Gewinnern gratulieren.

Die hieraus erlöste Spendensumme i.H.v. EUR 2.600,- kann sich sehen lassen und wird dem „Kalker Kinder Mittagstisch“ gespendet.

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Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle auch an alle Helfer und Unterstützer!

 

Klaus Weyers                                    Jan Rolff                                Ludwig Gatzweiler

 

Unser Schokoladenmuseum

Über 20 Jahren süsse Verführung im Rheinauhafen – Das Schokoladenmuseum Köln

Am 31. Oktober 1993 wurde das Schokoladenmuseum Köln eröffnet und hier beginnt auch die Erfolgsgeschichte dieses einzigartigen Hauses. Inzwischen gehört es zu den zehn meistbesuchten und beliebtesten Museen Deutschlands und ist ein Besuchermagnet für Kölner und Köln-Touristen aus aller Welt. Sein 3 Meter hoher Schokoladenbrunnen, ist er ein touristisches Highlight in Köln geworden.

Als erster Neubau im Rheinauhafen, einem Schiff aus Glas und Metall gleich, liegt es an der Spitze des neuen Stadtquartiers, das einen städtebaulichen Höhepunkt in der Rheinmetropole bildet. Jährlich besuchen mehr als 650.000 Menschen das weltweit einmalige Museum. Der Rundgang durch die 9 Ausstellungsbereiche gleicht einer Reise durch die 4000-jährige Kulturgeschichte der Schokolade – von der „Götterspeise“ der Maya und Azteken bis zum modernen Industrieprodukt. Auf spannende Weise wird Einblick in zahlreiche Aspekte der Geschichte und Gegenwart der Schokolade und des Kakaos gewährt.

Der Beginn ist Kakaoanbau, Ernte und den Bestandteilen der Schokolade gewidmet. Die Besucher erhalten in allen Räumen auf verschiedenen Wegen Informationen: sehr schnell und knapp über Bilder und Kurztexte, ganz bequem über Hörstationen, intensiv an Computerterminals und kindgerecht an Riechstationen, Schiebepuzzeln und Spielen mit und ohne Computer. Und das 10 m hohe Tropenhaus versetzt einen direkt in den Regenwald, mit Glück trägt einer der Kakaobäume Früchte..
Der Produktionsbereich umfasst eine komplette Einheit zur Verarbeitung der Kakaobohne. Die gläserne Schokoladenfabrik, in der täglich 400 kg Lindt Schokolade produziert werden, hat Maschinen mit Sichtfenstern, die Einblicke in die heutige Herstellung von Schokoladentafeln, Hohlfiguren oder Trüffeln ermöglichen.

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Der eigens für das Museum gebaute 3m hohe Schokoladenbrunnen steht am nördlichsten Punkt der Rheinau-Halbinsel, im Produktionsbereich des Erdgeschosses. An dem kunstvollen Gebilde, das 200 kg warme, flüssige Lindt Vollmilch-Schokolade fasst, führt kein Weg vorbei. Die warme Schokolade sprudelt in die Brunnenschale. Museumsmitarbeiterinnen tauchen Waffeln in die süße Pracht und lassen jeden naschen.

Die kulturgeschichtliche Ausstellung „Braunes Gold – süße Verführung“ entführt den Besucher in das präkolumbische Mittelamerika, die Kultur der Olmeken, Maya und Azteken, für die Kakao ein echter „Göttertrank“ war. Seltene Exponate zeigen, welchen Stellenwert Kakao bei diesen Völkern hatte und wie er zubereitet wurde.
Im 17. und 18. Jahrhundert in Europa eigens hergestellte Schokoladenservice’ aus Porzellan und Silber belegen den feudalen Gebrauch der Luxusware an den Höfen.

Die „Kultschokoladen“ zeigen die Geschichte der einzelnen Marken, es sind aber auch Anekdötchen, Besonderheiten und Kurioses zu erleben. Mit erlebnisreichen Spielen wird Wissen vermittelt und der Aufenthalt in der neuen Ausstellung für Jung und
Alt zu einem besonderen Ereignis.

Werbespots von 1926 bis heute zeigen auf amüsante Weise, wie sich Zeitgeist und Mode verändert haben. Beim nostalgischen Streifzug durch die Schokoladenwerbung des beginnenden Zwanzigsten Jahrhunderts gibt es liebevoll gestaltete Blechdosen, phantasievolle Warenautomaten oder die bis heute begehrten Emailleschilder der Schokoladenfirmen zu entdecken.

Im Anschluss können die Besucher – bei einem wunderschönem Blick auf den Rhein – im CHOCOLAT Grand Café einen Kakao und ein Stück Schokoladentorte genießen – auch auf der überdachte und winterfeste Terrasse. Vor dem Verlassen des Museums lädt der chocolat shop ein mit seinen ausgefallenen Edelschokoladen und unserem Star, dem 300 Gramm schweren Schokoladendom.

Öffnungszeiten: dienstags bis freitags 10-18 h*
samstags, sonntags, feiertags** 11-19 h*
(*letzter Einlass je eine Stunde vorher)
Montags geschlossen (außer im Dezember)
(** außer Heiligabend, 1. Weihnachtstag, Silvester und Neujahr sowie von Weiberfastnacht bis einschl. Aschermittwoch)

Sommerfest im Hahnwald

PROGRAMM:

  • DJ + Live-Musik
    (Ulrike Kluth meets „The Rockwoodies“)

  • Tolles Kinderprogramm:
    Kinderschminken & Buttons basteln von 16:00 – 18:00 Uhr
    und Torwandschießen, Hüpfburg, Riesen-Dart, Basketball etc.

  • Lecker Früh Kölsch    

  • cölncuisine: „Deftiges vom Grill + Feine Küche“

  • Tombola zugunsten des KKMT
    (Kalker Kinder
    mittagstisch e. V.)

  • uvm.

 

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Kurbad Marienburg setzt auf neues Motto: „Der alte Geist der Heilung“

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In diesen Räumlichkeiten hat sich das „Kurbad Marienburg“ logo_kurbad-marienburg_klein mit neuen Betreibern und neuem Konzept getreu dem Motto „Der alte Geist der Heilung“ situiert: Das Therapiezentrum der Arztpraxis Marienburg, der Raum der 5 Elemente sowie die Physiotherapiepraxis bieten ihre Leistungen in konzeptioneller Abstimmung und unter einem Dach an.

logo_arztpraxis-marienburg-therapiezentrum_kleinDas Leistungsspektrum des Therapiezentrums der Arztpraxis Marienburg umfasst neben der Naturheilkunde auch Akupunktur, Bioresonanz, Ernährungsberatung und Schmerztherapie.

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Die ostasiatische Heilkultur sieht Gesundheit als Zusammenspiel und Balance der 5 Elemente Holz, Erde, Feuer, Wasser und Metall. In dem neu geschaffenen Raum soll diese Balance hergestellt werden. Als gewerbliches Angebot werden dazu asiatische Wellnessmassagen durchgeführt, die diesem Prinzip folgen.

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Physiotherapeut Winfried Hinz bietet hier bereits seit einem Jahr in seinen neuen, modernen Räumen professionelle Physiotherapie und Manuelle Therapie (OMT) an.

Arztpraxis Marienburg – der richtige Ort für Ihre Gesundheit

foto_praxis_aussenDas Fachärzte-Team der modernen Gemeinschaftspraxis in Köln-Marienburg bietet der ganzen Familie ­­– von der Vorsorge über die Beratung bis hin zur Therapie – das gesamte Spektrum der allgemeinmedizinischen und internistischen Behandlung an. In der Behandlung ist das Ärzteteam gemeinsam mit seinen Patienten frei, eine konkrete schulmedizinische Therapie oder aber einen bewährten naturheilkundlichen Weg zu gehen – individuell abgestimmt auf jeden einzelnen Patienten! Das Leistungsspektrum reicht von der Allgemein- über die Innere Medizin und reisemedizinischen Beratung bis hin zur Naturheilkunde und Akupunktur.

Ärzteteam

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Das Ärzteteam, bestehend aus Inhabern und Fachärzten Dr. med. Rüdiger zur Bonsen (Innere Medizin) und Volker Anselm Brenn (Allgemeinmedizin, Innere Medizin), wird unterstützt durch Dr. Annette Spranger, die als angestellte Fachärztin für Innere Medizin an mehreren Vormittagen der Woche und auch samstags präsent ist. Ergänzt wird dies durch ein hervorragendes Praxisteam mit verschiedenen Qualifikationen und Schwerpunkten.

Eine gute Erreichbarkeit und kurze Wartezeiten sind dem kompletten Team dabei sehr wichtig. Hausbesuche sind für das Ärzteteam genauso selbstverständlich, wie an Abenden oder Wochenenden für die berufstätigen Patienten vor Ort zu sein.

Für die naturheilkundlichen Anwendungen steht den Patienten, ergänzend zur Arztpraxis, das oben beschriebene eigene Therapiezentrum im Kurbad Marienburg zur Verfügung: kurbad-marienburg.de.

Die Arztpraxis Marienburg setzt auf ganzheitliche medizinische Betreuung: Von der Vorsorge über die Beratung bis hin zur Therapie!

www.arztpraxis-marienburg.de

www.kurbad-marienburg.de

 

Informationen und Verhalten bei Chemieunfällen

Der Kölner Süden ist einer der größten Standorte der chemischen Industrie in Europa. Die hiesigen Unternehmen treffen umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen. Trotz aller Vorsorge und Sorgfalt können Beeinträchtigungen oder Zwischenfälle aber nie völlig ausgeschlossen werden. Daher verfügen die ansässigen Unternehmen über Alarmpläne, die mit den zuständigen Behörden abgestimmt sind. Zusätzlich bietet die Rheinland Raffinerie eine Reihe direkter Informationsmöglichkeiten.

Chemieunfälle, Großbrände oder Unfälle mit mehreren Verletzten gelten im Sinne des Gesetzgebers als „Großschadensereignis“. Das bedeutet: Die Koordination der Rettungsarbeiten sowie die Information dazu übernimmt die jeweilige Kommune. Auf den Internetseiten der Stadt Köln heißt es dazu: „Im Falle eines Großschadensereignisses wird der Krisenstab die umfassende Information der Medien und der Bürgerinnen und Bürger organisieren“. Ein Anruf bei den Infotelefonen der Stadt und Feuerwehr gehört im Falle eines Falles deshalb immer zu den besten, ersten Informationsquellen. Nur Städte, Kreise und Berufsfeuerwehr dürfen auch über den Einsatz von Sirenen, Lautsprecherwagen und Durchsagen im Radio entscheiden.

Wie klingen Warn- und Entwarnungstöne von Sirenen? Wie erreicht man das Infotelefon der Stadt oder der Feuerwehr? Welche Radiosender bieten aktuelle Informationen im Ereignisfall? Diese und viele weitere Informationen sind in der Broschüre „Informationen für unsere Nachbarschaft. Wie verhalte ich mich im Ereignisfall richtig“ zusammengefasst,  von der die Chemie-Unternehmen der Region im Frühsommer 2014 mehr als 90.000 Stück an die Haushalte im Kölner Süden verteilt haben. Eine elektronische Version finden Sie unter anderem auf der Homepage der Rheinland Raffinerie unter http://www.shell.de/aboutshell/shell-deutschland/rheinland-raffinerie/kontakt.html.

Informationen und Hinweise im Falle von Alarmierungen und Schadensereignissen finden Sie auch auf den Internetseiten der Stadt Wesseling unter http://www.wesseling.de/verwaltung/downloads/Feuerwehr_Information_2015.pdf. Die Stadt Köln informiert über Sirenenalarm unter http://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/feuerwehr/was-tun-bei-sirenenalarm sowie über http://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/feuerwehr/informationen-im-krisenfall.

Die Rheinland Raffinerie informiert regionale Medien und Presse und stellt weitere Informationen im Internet zur Verfügung. Hier informieren wir sie über aktuelle Ereignisse, Maßnahmen oder Neuigkeiten der Raffinerie-Standorte. Darüber hinaus informieren wir Nachbarn regelmäßig direkt per E-Mail. Die Anmeldung zur Aufnahme in den Verteiler erfolgt ebenfalls über die Internetseite der Rheinland Raffinerie oder per Mail an rheinland-raffinerie@shell.com. Geben Sie diese Mail sehr gerne weiter oder informieren Sie in Ihrem Umfeld bei entsprechenden Gelegenheiten über diese Informationsmöglichkeiten.

Die Rheinland Raffinerie ist zudem über ein Nachbarschaftstelefon mit der kostenlosen Nummer 0800 2236 750 rund um die Uhr direkt zu erreichen. Hier kann anrufen, wer Informationen benötigt oder Belästigungen melden will.

Sollten Sie weitere Fragen haben, zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren.

 

Mit freundlichen Grüßen, Kind regards

Constantin von Hoensbroech
Communications Advisor, CXD/G

 

Shell Deutschland Oil GmbH
Rheinland Raffinerie
Postfach 50 12 64
50972 Köln
Godorfer Hauptstraße 150
50997 Köln, Germany

Tombola beim Straßenfest – ein voller Erfolg

Unser besonderer Dank geht an: 1. Kölsche Aape-Sitzung e.V., agence Werbeagentur, Aureliatours, Sportstudio Baaden, Juwelier Behrendt, Benetton, Cosmethique Suzanne, Douglas, Sport Engels, Cölner Hofbräu Früh, Handelshof Köln, Hilton Hotels, Kaiserbahnhof Brühl, Praxisgemeinschaft Dr. Loh, Lorenz & Cavallo, Nacken & Partner, Perlenkunst, Plus Japan Büroartikel, Reforce, Reisswolf, Royal Motors Köln, Safran Gewürzbasar, Modehaus Franz Sauer, Securitas, Schwimmbad und Sauna Trömpert, Voggenreiter Verlag, Workout Personal Training und viele mehr!!

Mit Ihren Sachspenden und Gutscheinen konnten wir auch dieses Jahr wieder ein buntes Gewinnsortiment für Jung und Alt zusammenstellen und innerhalb von drei Stunden alle Lose verkaufen und den glücklichen Gewinnern gratulieren.

Die hieraus erlöste Spendensumme i.H.v. EUR 2.800,- zugunsten des „Kalker Kinder Mittagstisch“ (http://www.kalkerkindermittagstisch.de/) kann sich wirklich sehen lassen und wird diesen Verein wieder ein großes Stück weiterbringen.

 

Vielen Dank an alle Helfer und Beteiligte!

 

Klaus Weyers                                    Jan Rolff                                Ludwig Gatzweiler

 

Sommerfest im Hahnwald

PROGRAMM:

  • DJ + Live-Musik (Ulrike Kluth)

  • Human Table Soccer

  • Hüpfburg

  • Royal Motors Kempen

  • Walterscheidt

  • Männi‘s Grillstube

  • Lecker Früh Kölsch

  • Tombola zugunsten des KKMT
    (Kalker Kinder
    mittagstisch e. V.)

  • uvm.

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Petition für den Kölner Süden

Die Hauptforderungen der Petition sind die Vermeidung von Verkehrsengpässen und der Ausbau der Hauptverkehrswege, der Ausbau des öpmV und die Verlängerung der Nord-Süd-Stadtbahn Richtung Rondorf und Meschenich, der Ausbau von Fahrradwegen sowie den Ausweichverkehr in Wohnviertel nicht zuzulassen.

Die Petition können Sie sich hier als PDF herunterladen:
pdficon_large  „Petition für den Kölner Süden“

 

Zum Betrachten der .pdf-Dateien benötigen Sie den Adobe Reader, welchen Sie kostenlos und unbedenklich hier herunterladen können.

Interview zum Thema Dichtheitsprüfung von Abwasserleitungen (mit Willi Zitzmann)

Ist mein privater Abwasserkanal wirklich dicht? Oder tritt Abwasser aus und verunreinigt Boden und Grundwasser? Diese Fragen müssen sich ab sofort alle Kölner Grundstückseigentümer stellen. Denn der neue § 61a im Landeswassergesetz von NRW besagt, dass alle Grundstückseigentümer bis spätestens Ende 2015 ihre privaten Abwasserkanäle auf Dichtheit prüfen lassen müssen.

WIE SAH DAS GESETZ DER ALTEN LANDESREGIERUNG AUS?

Das Gesetz der alten Landesregierung (§ 61a LWG NRW) sah vor, die Grundstücksentwässerungsanlagen in einer von den kommunalen Abwasserentsorgungsverantwortlichen (z.B. Köln – die Steb) festgelegten Frist auf Dichtheit untersuchen zu lassen.

WESHALB HAT DER LANDTAG DIESES GESETZ WIEDER ABGESCHAFFT?
Die Formulierung ist so nicht richtig, denn der Umweltausschuss des Landtages hat nur empfohlen, bis zu einer eventuellen Neuregelung des § 61a die Umsetzung auszusetzen.

WIE IST DIE MOMENTANE GESETZESLAGE? WAS HAT DIE NEUE ROT-GRÜNE KOALITION DIESBEZÜGLICH VOR?
Momentan ist der § 61a in seiner vorhandenen Fassung gültig und in Kraft. Die neue rot-grüne Landesregierung hat sich zu einer Gesetzesnovelle noch nicht offiziell geäußert.

WIE WIRD DIE GESETZGEBUNG IHRER MEINUNG NACH IN ZUKUNFT AUSSEHEN?
Ich denke, an der Grundaussage des § 61a (Dichtheit der Kanäle) wird sich auch in einer möglichen Neufassung nichts ändern. Änderungen wird es, meines Erachtens nach, nur bei den Fristen und der zugrunde zu legenden Abwassermenge geben. Das heißt, dass die Größe des Hauses bzw. des Grundstückes einen gewissen Einfluss haben wird.

WIE SOLLEN SICH DIE IMMOBILIENBESITZER VERHALTEN?
Ich empfehle den Immobilienbesitzern, nicht nur im Interesse des Umweltschutzes sondern auch im Interesse der Werterhaltung der Immobilie diese Untersuchungen der Grundstücksleitungen in nächster Zeit durchführen zu lassen, spätestens aber im Zuge von Renovierungs- bzw. Sanierungsarbeiten. Im Augenblick stehen noch Kapazitäten bei allen Anbietern zur Verfügung und günstige Pauschalpreise.

In Wasserschutzzonen, in denen das Grundwasser einem besonderen Schutz unterliegt, sind diese Fristen verkürzt.
Der Hahnwald liegt in solch einer Wasserschutzzone (Fristengebiet I). Dies bedeutet, dass die Prüfung bis zum 31.12.2011 erfolgt sein muss, wenn:

  • es sich um betriebliche oder gewerbliche Abwässer handelt und die Kanäle VOR dem 01.01.1990 errichtet worden sind.
  • es sich um private Abwasserkanäle mit häuslichem Abwasser handelt und diese VOR dem 01.01.1965 errichtet worden sind.

Andernfalls gilt die Frist bis zum 31.12.2015. Dies dürfte für die meisten Gebäude im Hahnwald zutreffen, demzufolge ist also keine Eile geboten. Angebote können sorgfältig geprüft und verglichen werden.

Unter dem folgenden Link können Sie aber individuell für Ihr Grundstück einen Grundstücks-Check vornehmen: http://www.steb-koeln.de/grundstueck.html

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Unter dem Motto ‘JOT für Kölle’ sind die Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR federführend für die Einhaltung der Fristen zur Überprüfung der Abwasserleitungen zuständig. Die Kölner Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR – kurz StEB genannt – sind ein modernes und innovatives Kommunalunternehmen und beschäftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus vielen Fachrichtungen. Aufgabe der StEB sind die Abwasserbeseitigung, der Hochwasserschutz und die -vorsorge sowie die Unterhaltung der Gewässer und deren Ausbau.

Auf der Website der StEB erhalten Sie umfangreiche Informationen über die gesetzlichen Vorschriften der Dichtheitsprüfung, den Ablauf sowie über die zugelassenen Unternehmen (die Sachkundigen) für eine eventuell notwendige Sanierung. Außerdem finden Sie Hinweise, wie Sie sich gegen unseriöse Praktiken von sogenannten Kanalhaien schützen können.

Folgen Sie einfach diesem Link für weiterführende Informationen: http://www.steb-koeln.de/dichtheitspruefung.html

Immobiliensituation im Hahnwald

So paradox es auch klingen mag – die Finanzmarktkrise hatte ein Gutes: Der deutsche Immobilienmarkt hat sich durch sie deutlich belebt. Investoren, seien es Kapitalanleger oder Eigennutzer, fragen seit 2008 wieder verstärkt Immobilienwerte nach. Ursache sind fehlende Investitionsalternativen, mangelndes Vertrauen in Aktien- und Bankprodukte sowie niedrige Kapitalmarktzinsen – das hat die Stimmung und die Kauflaune in der Immobilienbranche sichtbar positiv beeinflusst.

Von Angebot und Nachfrage
Die steigende Nachfrage nach Immobilien trifft jedoch in manchen Teilmarktbereichen, wie etwa bei hochwertigen Einfamilienhäusern oder bei Renditeobjekten, zunehmend auf ein knapper werdendes Angebot, was kurz- und mittelfristig zu (weiteren) Kaufpreis- oder Wertsteigerungen führen wird. Auch im Stadtteil Köln-Hahnwald hat sich das Angebot an Einfamilienhäusern durch zahlreiche Verkäufe in den letzten drei Jahren deutlich reduziert. Die Nachfrage nach hochwertigen, modernen und bezahlbaren Häusern – insbesondere Objekte mit einem Kaufpreis bis eine Million Euro – ist mittlerweile größer als das verfügbare Angebot. Die Folge sind deutlich erkennbare Preis-/Wertsteigerungen in diesem Marktsegment seit Mitte 2009. Dieser Trend wird sich vermutlich in den Jahren 2012/2013 weiter fortsetzen.

Aus unserer Sicht ist der „Hahnwald“ – im Vergleich zu vielen anderen Kölner Stadtteilen und trotz steigender Nachfrage und Preise – ein nach wie vor weit unterbewerteter Standort. Grundstücksrichtwerte von 400 Euro pro Quadratmeter (lt. Gutachterausschuss) sind auch in vielen anderen, benachbarten und weniger exklusiven Wohnvierteln, wie zum Beispiel Rondorf, vorzufinden; dort sind die Preise teilweise sogar noch um bis zu 25 Prozent höher. Im Vergleich zu ähnlich exklusiven Kölner Wohnvierteln wie etwa Braunsfeld oder Deckstein liegen die Grundstückswerte in Köln-Hahnwald deutlich unter Niveau.

Ein Grund hierfür liegt sicherlich in den Beschränkungen durch die Bebauungspläne: So sind teilweise Grundstücksgrößen von mindestens 2.000 Quadratmetern vorgegeben. Diese Maßgabe macht zwar einerseits die Großzügigkeit des Wohngebietes aus, andererseits hält sie aber auch Nachfrage ab, da die Einstiegskosten für den Erwerb eines Grundstücks das maximale Investitionsbudget vieler Bauherren überschreiten.

Für die potenziell geeignete Klientel sind es jedoch oft auch andere Gründe, die dagegen sprechen, sich im Hahnwald niederzulassen. Ein häufig zitiertes Argument ist zum Beispiel die „fehlende Infrastruktur“ im Wohngebiet, wozu landläufig der Supermarkt oder der Bäcker um die Ecke gehören. Bei genauem Hinschauen stellt man jedoch fest, dass auch in anderen Top-Wohnlagen gerade solche Einrichtungen fehlen. Auch die Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz (Bahn-/Busverbindungen) ist in vielen exklusiven Wohnlagen gleichfalls als eher mäßig bis schlecht zu bezeichnen.

Während sich solche oder ähnliche Argumente noch entkräften lassen, ist die oft anzutreffende und unzureichende Kenntnis – in Verbindung mit dem aus früheren Tagen entstandenen Image und mit heute immer noch vorzufindenden Vorurteilen – über den Stadtteil Hahnwald ein wesentlich ernster zu nehmender Faktor, insbesondere im Hinblick auf zukünftige Wertsteigerungen. Daher müssen die auf der Hand liegenden Vorzüge und die Einzigartigkeit des Wohngebiets durch professionelle Öffentlichkeitsarbeit in den Markt getragen werden: Hierzu zählen zum Beispiel die ausgezeichnete Sicherheit über den Wachdienst der Firma Securitas, die ausreichend Privatsphäre gewährende Bebauung durch respektvollen Abstand zu den Nachbargrundstücken oder die Tatsache, dass der „Hahnwald“ mittlerweile – bezogen auf die Zahl der Haushalte – der kinderreichste Stadtteil Kölns ist.

Die „Interessengemeinschaft (IG) Hahnwald e. V.“ hat sich dieser Herausforderung gestellt und leistet gerade auf dem Gebiet der Imagebildung für den Stadtteil ausgezeichnete Arbeit, was bei potenziellen Kaufinteressenten bereits Wirkung zeigt. Insbesondere das von der Initiative ins Leben gerufene Straßenfest, zu dem übrigens auch die Bewohner der umliegenden Wohngebiete eingeladen sind, wird sukzessive dazu führen, dass sich längst antiquierte Vorstellungen über die Bewohner und das Wohnen im „Hahnwald“ ablegen werden und dass man zukünftig ausschließlich positiv über das Wohngebiet berichten wird.

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Stephan Hollenders, Immobilienmakler und Mitglied der IG Hahnwald